Radicchio
Beschreibung
Wie bei der Endivie auch, handelt es sich beim Radicchio um eine Form der Zichorie. Meist wird der Radicchio mit einem kurzen Wurzelstummel geerntet, damit die Blätter oder Köpfe besser zusammenhalten. Je nach Sorte bildet er kleine Köpfe oder auch offene Blattrosetten. Der Radicchio hat rötlich-grüne, länglich bis runde Außenblätter, leuchtend weiße Blattrippen und ein kompaktes Herz.
Geschmack
Radicchio ist knackig fest und besitzt einen kräftigen, nussartigen Geschmack. Er enthält den Bitterstoff Intybin, der dem Gemüse den leicht bitteren Geschmack verleiht. Da sich die Bitterstoffe infolge des Frostes abbauen, sind Wintersorten etwas milder im Geschmack. Im Sommer ist die bittere Note dagegen auf Grund einer ungleichmäßigeren Wasserversorgung stärker ausgeprägt.
Anbau und Saison
Der Radicchio wird in Europa vor allem in Italien und dort in der Provinz Venetien angebaut. Auf dem deutschen Markt ist der italienische Radicchio fast ganzjährig vorzufinden. Zunehmend wird er nun auch in Deutschland angebaut. Hauptangebotszeit sind bei uns hierbei die Monate von Oktober bis Mai.
Verwendung
Für die Zubereitung werden die Blätter entweder in Stücke gezupft oder in feine Streifen geschnitten. Radicchio harmonisiert gut mit Zwiebeln, Knoblauch und Thymian. Außerdem schmeckt das Gemüse in der Kombination mit Joghurtdressing. Da er einen leicht bitteren Geschmack hat, sollte er in Kombination mit anderen Salaten angerichtet werden. In Italien wird er auch als Risotto zubereitet. Frischer Radicchio kann im Kühlschrank bis zu vier Wochen gelagert werden.
Wissenswertes
Radicchio ist gut für die Gesundheit. Das Gemüse entwässert und entschlackt, kurbelt die Verdauung an, unterstützt das Immunsystem, schützt die Zellen vor freien Radikalen und beugt damit Krebs vor.
Quellen
1. www.wikipedia.de
2. www.familie-im-web.de
3. www.netzwissen.com
4. www.kochatelier.de
5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.
