Fruktose in Obst und Gemüse
„Zuckersüße“ Früchte verdanken ihren Süßgeschmack der Zuckervariante „Fruktose“, auch bekannt als Fruchtzucker. Fruktose kommt in der Natur vor allem in Früchten, (daher der Name) und Honig und Gemüsen vor, aber auch im normalen Haushaltszucker finden wir zu 50% Fruktose in gebundener Form. Dank seiner hohen Süßkraft wird Fruktose auch in vielen industriell hergestellten Lebensmittel verwendet: Erfrischungsgetränke, Gebäck, Fruchteis, Marmeladen und Süßigkeiten. Fruktose spielt eine große Rolle für zwei Personengruppen: Diabetiker und Menschen mit einer Fruktose-Unverträglichkeit auch Fruktose-Malabsorption genannt. Für die Betroffenen ist es sehr wichtig, die Mengen von Fruchtzucker in Lebensmittel zu kennen, damit Sie ihr Ernährungsverhalten darauf einstellen können, und zum Beispiel trotzdem nicht auf Obst und Gemüse verzichten zu müssen.
Mein Ernährungstipp
Lange Zeit hat man Diabetikern empfohlen, Produkte mit Haushaltszucker, durch Lebensmittel mit Fruktose zu ersetzen. Nach dem gegenwärtigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse wird der Verzehr von Fruktose als Zuckeraustauschstoff für Diabetiker nicht mehr empfohlen, weil dies wohl doch ungünstige Wirkungen auf den Stoffwechsel hat. Besser ist dagegen eine ballast- und vitaminreiche Kost aus Obst, Gemüse und Salat. Beachten Sie aber dennoch den Gehalt von Fruktose in einigen Obstsorten. Beispielsweise haben Bananen, Äpfel, Weintrauben und Birnen einen relativ hohen Fruktosegehalt. Dagegen haben die meisten Gemüsesorten weniger Fruktose und können eine alternative Quelle für Ballaststoffe und Vitamine sein.
Unser Produkttipp
Je nach dem Schweregrad einer Unverträglichkeit gegenüber Fruktose können auch manche Gemüsesorten Probleme bereiten. Zu den gut verträglichen Gemüsen zählen z.B. Gurken, Spinat, Kopf- und Feldsalat, Radieschen und Spargel. Grundsätzlich gilt es, sich langsam ranzutasten und auszuprobieren, welche Lebensmittel einem gut bekommen und welche nicht. Dafür hält GARTENFRISCH JUNG ein großes Gemüseangebot für Sie bereit!

Guten Appetit und viel Gesundheit,
wünscht Ihnen bis zum nächsten Tipp
Ihre Ernährungsberaterin
Sabine Chilla
Dipl.Oecotrophologin
