Chili – ein ganz schön scharfes Früchtchen!
Umgangssprachlich spricht man auch von den Chilischoten, was botanisch gesehen nicht stimmt. Die Einordnung der Chili (auch spanischer Pfeffer genannt) ist überhaupt etwas verwirrend. Chilis sind die Früchte der Pflanzenart Capsicum annuum aus der Familie der Nachtschattengewächse. Bezeichnend für diese Frucht ist ihr Gehalt an dem Wirkstoff Capsaicin, der für die Schärfe verantwortlich ist. Man unterscheidet die verschiedenen Sorten dieser Art nach Größe und Schärfe nun in folgende Gattungen: kleine Früchte zw. 5-12 cm mittlerer Schärfe sind die Peperoni. Große, fleischige, aber relativ mild schmeckende Sorten sind die bei uns viel verwendeten Gemüsepaprika und speziell die kleinen 1,5 -3cm langen Früchtchen, die brennend scharf schmecken, werden als Chilis bezeichnet. Chilis können sowohl im reifen (rot,gelb,orange) als auch im unreifen (grün) Zustand geerntet und verzehrt werden. Durch Züchtungen gibt es eine Vielzahl verschiedener Chilisorten. Auch der Cayennepfeffer wird nicht, wie man aus dem Namen schließen könnte, aus einer Pfeffersorte gewonnen, sondern aus getrockneten Chilis.
Unser Ernährungstipp
Nicht umsonst wird vor allem in tropischen Ländern scharf gegessen, man denke nur an ein echtes Chili con Cane! So wirkt das Capsaicin der Chili schweißtreibend und schützt vor Überhitzung, weil durch das Schwitzen der Körper abkühlt. Weiterhin regt es in diesem Zusammenhang den Kreislauf und die Durchblutung an. Manche Speisen sind durch diese Wirkung besser verdaulich, weil die Magensaftsekretion und die Darmperistaltik angeregt werden. Tasten Sie sich langsam an die Schärfe heran! Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf die Schärfe der Chilis.
Unser Produkttipp
Für alle, die gerne scharf essen und dabei ein bisschen ins Schwitzen kommen wollen gibt es ganz neu bei GARTENFRISCH JUNG den Gourmetsalat „Mexikana“. Frische rote Peperoni geben dem Salat eine würzige Komponente, die dann noch durch ein feuriges Chilidressing „verschärft“ wird.
