Bärlauch – der Waldknoblauch
Bärlauch ist eine Kräuterpflanze, die mit dem Schnittlauch, der Zwiebel und dem Knoblauch verwandt ist. Er wächst wild im Wald und man findet ihn besonders auf schattigen und nährstoffreichen Böden. Dort bildet er zum Teil riesige Teppich aus, die im Mai zur Blüte kommen und den ganzen Wald mit einem feinen Knoblauchduft durchziehen.
Bärlauch hat sich als schmackhaftes Gewürzkraut in den vergangenen Jahren einen Platz in den Küchen und vor allem in der Gastronomie erobert. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt- wie wäre es zum Beispiel einmal mit einer Bärlauchbratwurst, Bärlauchbrot, Bärlauchpizza einem Bärlauchwein!?
Unser Ernährungstipp
Bärlauch ist gesund (enthält sehr viel Vitamin C) und schmeckt – allerdings nur dann, wenn man beim Sammeln auch wirklich Bärlauch pflückt. Sehr leicht kann er nämlich mit dem Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen verwechselt werden, und diese Pflanzen sind giftig! Also wenn sie selber Bärlauch sammeln, seien Sie sehr vorsichtig und informieren Sie sich genau darüber, woran man die Pflanzen unterscheiden kann.
Ein großer Vorteil dieser Pflanze beim Verzehr ist, gegenüber dem Knoblauch übrigens, dass er leichter verdaulich ist und er weit weniger den typischen Körpergeruch versursacht, der oft nach dem Verzehr von Lauchgewächsen entsteht.
Unser Produkttipp
Bei gekauften Produkten aus Bärlauch brauchen Sie keine Bedenken wegen der Vergiftungsgefahr haben. Viele Gemüsehändler bieten Bärlauch an, der aus kontrollierten Kulturen stammt und bedenkenlos verarbeitet werden kann.
So auch beim Frischdressing Bärlauch, das in den Monaten April und Mai von der GARTENFRISCH JUNG angeboten wird. Probieren Sie, solange die Saison noch läuft.
