Auberginen – die violette Eierfrucht
Auberginen wurden wohl im Mittelalter von arabischen Händlern in Spanien eingeführt. Ursprünglich war dieses Fruchtgemüse weiß oder gelb und so groß wie ein Hühnerei- daher der Name Eierfrucht. Die Aubergine gehört botanisch gesehen zu den Nachtschattengewächsen (Solanum) wie z.B. die Kartoffeln und enthalten im unreifen Zustand das giftige Solanin.
Am Besten wächst sie in Europa in warmen Gebieten, wie Spanien, Italien und Rumänien. Aber auch Holland ist dank des Unterglasanbaues ein starker Lieferant für Deutschland.
So wie die Zucchini, hat auch die Aubergine durch die steigende Beliebtheit der mediterranen Küche, den Weg in die deutschen Küchen gefunden. Ob in Form des Nationalgerichtes Moussaka, oder als französische Gemüsebeilage im Ratatouille – die Aubergine ist vielseitig einsetzbar.
Unser Ernährungstipp
Aufgrund des Solanin – und Bitterstoffgehaltes sind junge Früchte für den Rohgenuss nicht geeignet. Man kann sie aber wunderbar dünsten, Braten oder Grillen und durch kräftiges Würzen mit Zitronensaft, Knoblauch und italienischen Gewürzen zubereiten. Um den leichten Bittergeschmack zu entfernen, empfiehlt es sich die Auberginen vorher in Scheiben zu schneiden, zu salzen und 20 Minuten ziehen zu lassen und dann diese nochmal abzuspülen.
Unser Produkttipp
Auberginen sind sehr empfindlich und nicht als Lagergemüse geeignet. Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, dann trocknen sie aus, ist die Temperatur zu niedrig, gibt es Schalenflecken durch Kälteschäden. Eine frische Frucht ist fest und hat eine glänzende Haut. Deshalb empfehlen wir Ihnen, dieses tolle Gemüse einfach schnell zu verarbeiten und zu genießen. Wir wäre es heute mal mit Ratatouille? Paprika, Zucchini, Zwiebeln und Auberginen in Würfel geschnitten einfach in die Pfanne geben, gut würzen und bissfest garen. Dazu frisches Baguette und fertige ist eine leckere Gemüsespieße.
