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26.07.2016

Pressespiegel: GARTENFRISCH will Kontorfunktion weiter stärken

von Andrea Wessel

Die Jung Holding, Spezialist für die Produktion von Fresh-Cut-Salaten und Ultrafrische-Logistik, will weiter wachsen. Ein Ausbau der Produktion ist bereits fest eingeplant.

Rund 1,5 Mio. Euro will die Jung Holding in den Ausbau ihrer Produktion stecken. Der Spezialist für die Herstellung vorgeschnittener Salate und Frischelogistik, der seit den achtziger Jahren in Familienhand ist, zeigte in den vergangenen Jahren starkes Wachstum und ist heute in seiner Produktion im baden-württembergischen Jagsthausen fast an der Kapazitäts-Grenze angelangt.

Auch 2015 ist die Gruppe zweistellig gewachsen und hat ihren Umsatz um 11 Prozent auf 130 Mio. Euro nach oben geschraubt. Damit dürfte das Unternehmen in Deutschland auf einen Marktanteil von mindestens 20 Prozent kommen. Das Besondere: Rund 65 Prozent der Produktion geht an den LEH.

Standbein Frischelogistik

Strategisch fährt das Unternehmen heute dreigleisig. Neben dem reinen Fresh-Cut-Betrieb, wo täglich im Zweischichtbetrieb 120 t Salat, Gemüse und Obst verarbeitet werden, hat die Firma auch als Dienstleister einiges zu bieten: Die Premium Fresh Network (PFN) mit Sitz im nahegelegenen Möckmühl bietet gemeinsam mit dem Schwesterbetrieb GFT Logistic logistische Dienstleistungen im Bereich der Ultrafrische. Dafür stehen sechs Logistikstandorte zur Verfügung.

"In diesem Jahr haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, den Markt für Ultrafrische weiter auszubauen", erklärt Friedhelm Balmes, Geschäftsführer bei PFN seine Planung für die kommenden Monate. Dabei denkt der Manager nicht nur an die eigenen Produkte von Gartenfrisch Jung. "Wir bieten eine Distributions-Plattform, die hersteller- und kundenneutral arbeitet", verspricht Balmes und verweist auf 12 000 qm Kühlfläche und 100 eigene Kühlfahrzeuge, die täglich im Einsatz sind.

Nach Art eines Kontors

Dabei arbeite PFN nach Art eines Kontors, biete alles aus einer Hand und nehme auch administrative Aufgaben, wie die Rechnungslegung wahr. "Wir arbeiten beispielsweise mit einigen Edeka-Regionen zusammen, die auf diese Weise ihren Kaufleuten Sortiments-Wünsche erfüllen können, die in Ihrer Kleinteiligkeit die Zentrale überfordern", umreißt der Geschäftsführer das Geschäftsmodell. Aber auch mit Großunternehmen wie Ikea sei man im Geschäft. Für die Kunden gäbe es hinsichtlich der Partien-Größe keine Limitierung, deshalb könnten auch kleinere, oder regionale Lieferanten zum Zuge kommen. Mehr als 3.000 Produkte werden just-in-time umgeschlagen.

Große Pläne hat Balmes auch für das Tankstellen-Geschäft. "Hier bleibt das Frischesortiment weit unter seinen Möglichkeiten. "Das wollen wir durch interessante To-go-Angebote nun ändern." Deshalb hat die PFN die konzeptionelle Entwicklung für ein Shop-in-Shop-Konzept bereits fertig entwickelt.


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