Familien Schüssel Feldsalat

Produktmenge pro Verpackung: 500 g

Zutaten:
Endivie, Radicchio, Weißkraut, Karotten, Cocktailtomaten, Feldsalat

 

 

 
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Lexikon

Endivie

Beschreibung
Die Endivie ist eine veredelte Zuchtform der Zichorie und ist mit dem Chicorée und Radicchio verwandt. Sie bildet keine geschlossenen Salatköpfe, sondern Rosetten, die aus dicken Blättern bestehen. Die Grundblätter sind schwach gezähnt und kahl. Die oberen Stängelblätter sind breit eiförmig.

Geschmack
Die Endivie hat einen herzhaft-würzigen, angenehm bitteren Geschmack. Der reizvoll herbe Geschmack unterscheidet sie von allen anderen Kopfsalaten und ist gerade deshalb so attraktiv für Salatmischungen jeder Art und gibt ihnen eine besondere Note. 

Anbau und Saison
Die Endivie stammt aus dem Mittelmeergebiet und wächst in humusreichen Böden in sonniger Lage. Sie ist ein typischer Spätsommersalat.

Verwendung
Für Salate werden die äußeren groben Blätter gewaschen, trocken geschleudert und danach in schmale Streifen geschnitten und mit gut gewürzten Marinaden oder Dressings angerichtet. Die Endivie eignet sich ausgezeichnet für die Zubereitung pikant-delikater Salate. Sie ist eine gute Grundlage für bunte Kombinationen mit Tomaten, Paprika, Gurken, Oliven und Thunfisch. Sie passt auch hervorragend zu Früchten wie Äpfel, Birnen, Orangen und Ananas auf Grund ihres herben Geschmacks. Außerdem kann die Endivie auch warm zubereitet werden, zum Beispiel wie Spinat oder Mangold.    

Wissenswertes
Wer den bitteren Geschmack nicht mag, kann ihn durch kurzes Wässern der Blätter in handwarmem Wasser mildern oder durch die Zugabe von etwas Zucker neutralisieren. Außerdem werden die etwas derben Blätter der Endivie durch Übergießen mit heißem ausgelassenen Speck zarter. 

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Feldsalat

Beschreibung
Der Feldsalat gehört zur Familie der Baldriangewächse und ist damit weder mit den Kopfsalaten noch mit den Zichorien verwandt. Der Salat besitzt maximal 20 rund vier cm lange Blätter unterschiedlicher Größe und Form, die eine Rosette bilden.

Geschmack
Der Feldsalat erinnert mit seinem herzhaft würzigen Geschmack an frische Nüsse und wird deshalb gerne auch mit Nüssen wie Walnüssen oder Sonnenblumenkernen serviert.

Anbau und Saison
Die ursprüngliche Heimat des Feldsalates ist Eurasien. Das anspruchslose, frostharte Kraut wächst in diesem Teil Nordeuropas wild verstreut an Weg- und Feldrändern und ist erst in neuerer Zeit eine Kulturpflanze geworden. Der Feldsalat kommt vorzugsweise aus dem heimischen Anbau. Er wird sowohl im Freiland wie auch im Gewächshaus kultiviert. Seine hauptsächliche Ernte- und Angebotszeit reicht von Oktober bis in den April hinein. Der Feldsalat ist ein typisches Wintergemüse und damit in der kalten Jahreszeit ein wichtiger Vitaminspender.    

Verwendung
Bei der Zubereitung des Feldsalates braucht man viel Geduld. Praktisch ist es, den Salat in ein Nudelsieb zu geben und dann zwei bis drei Mal in kaltem Wasser zu schwenken, da der Salat oftmals sehr sandig ist. Man sollte darauf achten, den Salat sorgfältig trocken zu schleudern, da er sonst beim Anmachen mit Salatsauce zusammenfällt. Geschmacklich passt er besonders gut zu frischen Pilzen, Zwiebeln, warmem Schafskäse, geröstetem Speck und zu Putenstreifen. Ganz nach Belieben kann man den Feldsalat mit verschiedenen Saucen zubereiten. Besonders schmackhaft ist der Feldsalat mit Weinkäse und Früchten. Feldsalat ist sehr empfindlich und sollte schnell verzehrt werden, bevor die zarten Blätter durch Transport und Druck geschädigt werden. Im Kühlschrank hält er aber einige Tage frisch. 

Wissenswertes
Die Wurzeln des Feldsalates und teilweise auch die Blätter enthalten Baldrianöl, das als nervenstärkendes Mittel pharmazeutisch genutzt wird. Außerdem ist der Feldsalat neben der Petersilie einer der bedeutendsten Eisenspender unter den Gemüsepflanzen.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Karotten

Beschreibung
Die Karotte ist eine der wichtigsten Gemüseart und gehört zur Familie der Doldenblütler. Die Karotte bildet im ersten Jahr eine Blattrosette und eine Pfahlwurzel aus. Im Laufe des Wachstums verdickt sich diese und wird zum Speicherorgan. Im zweiten Jahr verlängert sich die Sprossachse und es entsteht ein verzweigter, beblätterter Spross. 

Geschmack
Verantwortung für den Geschmack trägt der Zuckergehalt, die ätherischen Öle und die Fruchtsäuren, bei denen die Apfelsäure vorherrschend ist.   

Anbau und Saison
Am besten wachsen Karotten in tiefgründigen, steinfreien Sandböden. Besonders gute Erträge kann man in kühleren Gebieten ernten. 

Verwendung
Man kann die Karotte sehr vielseitig verwenden. Sie kann roh, im Salat, gekocht und als Saft verzehrt werden. 

Wissenswertes
Karotten enthalten besonders viel Beta-Carotin. Dies ist die Vorstufe des Vitamin A, dem wichtigen Augenvitamin.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Radicchio

Beschreibung
Wie bei der Endivie auch, handelt es sich beim Radicchio um eine Form der Zichorie. Meist wird der Radicchio mit einem kurzen Wurzelstummel geerntet, damit die Blätter oder Köpfe besser zusammenhalten. Je nach Sorte bildet er kleine Köpfe oder auch offene Blattrosetten. Der Radicchio hat rötlich-grüne, länglich bis runde Außenblätter, leuchtend weiße Blattrippen und ein kompaktes Herz. 

Geschmack
Radicchio ist knackig fest und besitzt einen kräftigen, nussartigen Geschmack. Er enthält den Bitterstoff Intybin, der dem Gemüse den leicht bitteren Geschmack verleiht. Da sich die Bitterstoffe infolge des Frostes abbauen, sind Wintersorten etwas milder im Geschmack. Im Sommer ist die bittere Note dagegen auf Grund einer ungleichmäßigeren Wasserversorgung stärker ausgeprägt. 

Anbau und Saison
Der Radicchio wird in Europa vor allem in Italien und dort in der Provinz Venetien angebaut. Auf dem deutschen Markt ist der italienische Radicchio fast ganzjährig vorzufinden. Zunehmend wird er nun auch in Deutschland angebaut. Hauptangebotszeit sind bei uns hierbei die Monate von Oktober bis Mai. 

Verwendung
Für die Zubereitung werden die Blätter entweder in Stücke gezupft oder in feine Streifen geschnitten. Radicchio harmonisiert gut mit Zwiebeln, Knoblauch und Thymian. Außerdem schmeckt das Gemüse in der Kombination mit Joghurtdressing. Da er einen leicht bitteren Geschmack hat, sollte er in Kombination mit anderen Salaten angerichtet werden. In Italien wird er auch als Risotto zubereitet. Frischer Radicchio kann im Kühlschrank bis zu vier Wochen gelagert werden.   

Wissenswertes
Radicchio ist gut für die Gesundheit. Das Gemüse entwässert und entschlackt, kurbelt die Verdauung an, unterstützt das Immunsystem, schützt die Zellen vor freien Radikalen und beugt damit Krebs vor.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Tomaten

Beschreibung
Die Tomate gehört wie die Aubergine auch zur Familie der Nachtschattengewächse. Beim Gemüseverbrauch in Deutschland steht sie an erster Stelle. Es gibt unzählige Sorten, die sich in Form, Größe und Gewicht unterscheiden.

Geschmack
Den Geschmack bestimmt vor allem das Verhältnis von Zucker und Fruchtsäuren. Während der Reife nimmt der Zuckergehalt zu, während die Gesamtsäure abnimmt.

Anbau und Saison
Die weltweit größten Tomatenerzeuger sind die USA, Russland, China und Ägypten. Tomaten brauchen einen sonnigen Standort und einen nährstoffreichen Humusboden.

Verwendung
Tomaten können roh gegessen werden, Salaten zugemischt werden und für Aufläufe benutzt werden. Außerdem kann man mit Tomaten leckere Suppen kochen. Die Verwendungsmöglichkeiten sind demnach sehr vielseitig.

Wissenswertes
In Tomaten stecken viele B-Vitamine, Provitamin A, Vitamin C sowie Zink. Damit wird Müdigkeit vertrieben, die Stimmung gehoben und die Tomaten wirken schlaffördernd und zellverjüngend.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Weißkraut

Beschreibung
Das Weißkraut ist eine Variante des Kopfkohls und gehört zur Familie der Kreuzblütler. Der runde, abgeplattete, hochrunde oder zugespitzte Kopf des Weißkrauts ist botanisch gesehen der gestauchte Spross der Pflanze. Er wird von einer Wachsschicht überzogenen, mit glatten und glänzenden Blättern gebildet und ist von weißlich grüner bis grüner Farbe. 

Geschmack
Das Weißkraut ist sehr knackig, erfrischend und schmeckt krautig. 

Anbau und Saison
Das Weißkraut ist ein Gemüse, das vor allem im Herbst und Winter Saison hat. Für den optimalen Wuchs und Ertrag benötigt Weißkraut maritimes Klima mit hohen Niederschlägen sowie einen sonnigen Standort. 

Verwendung
Aus dem Weißkraut können deftige Eintöpfe, Kohlrouladen oder Salate hergestellt werden. Für die Lagerung empfiehlt sich ein dunkler, kühler und luftiger Kühlerraum.  

Wissenswertes
Frischer Weißkrautsaft wird in der Volksheilkunde bei Magendarmgeschwüren eingesetzt.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.