Lexikon

Aubergine

Beschreibung
Die Aubergine gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Die Form und Farbe der Aubergine ist meist rundoval und dunkelviolett. Das Fruchtfleisch ist immer weiß und enthält zahlreiche, essbare Samen. 

Geschmack
Sie hat einen bitteren Geschmack und deshalb sollte man sie vorher salzen, um ihr den Saft zu entziehen. 

Anbau und Saison
Heute ist sie in fast ganz Asien und in fast allen tropischen und subtropischen Klimazonen verbreitet. Auberginen können im Freiland nur in wärmeren Gebieten angebaut werden, da sie Temperaturen zwischen 22 und 30 Grad benötigen. Deshalb ist der Anbau meist nur auf Gewächshäuser begrenzt.  

Verwendung
Die Aubergine wird besonders in der mediterranen, orientalischen und türkischen Küche verwendet. Sie kann mit Tomaten und Zwiebeln gefüllt und dann geschmort werden. Außerdem kann man die Aubergine auch als Paste oder Püree als Vorspeise reichen. 

Wissenswertes
Unreife Früchte können größere Mengen von dem giftigen Solanin enthalten. Deshalb ist es wichtig, die Auberginen immer gegart zu servieren.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Batavia

Beschreibung
Bataviasalat liegt in der Beschaffenheit zwischen Kopf- und Eissalat. Die Farbe kann von einem dunklen rotbraun bis zu hellgrün mit rotem Rand reichen. Bataviasalat hat einen nicht ganz geschlossenen Kopf und die Blätter sind weicher als die des Eissalates, aber trotzdem knackig und frisch.    

Geschmack
Geschmacklich ist der Bataviasalat dem Eissalat sehr ähnlich, er ist jedoch etwas würziger. Die festen Sorten haben einen herzhaft-würzigen Geschmack, die zarten währenddessen einen mild-süßlichen.  

Anbau und Saison
Dieser Salattyp bevorzugt warmes Klima. Im Freiland wird er in Italien und in der Westschweiz angebaut. In Deutschland kommt der Bataviasalat überwiegend aus dem Treibhaus. Der Salat ist ganzjährig erhältlich. 

Verwendung
Bataviasalat wird wie Kopfsalat verwendet. Mit seiner roten Blattfärbung setzt er interessante Akzente und eignet sich besonders für Dekorationen von kalten Buffets. Im Kühlschrank kann er bis zu fünf Tagen gelagert werden. 

Wissenswertes
Als Jungpflanze beinhaltet der Bataviasalat einen bitteren, weißen Milchsaft. Dieser Saft hilft bei Stress und wirkt beruhigend auf das Nervensystem.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Blumenkohl

Beschreibung
Der Kohlkopf ist der noch nicht voll entwickelte Blütenstand der Pflanze. Die Köpfe sind möglichst weiß, fest und geschlossen. 

Geschmack
Der Blumenkohl ist besonders beliebt, da sein Kohlgeschmack vergleichsweise zurückhaltend ist. 

Anbau und Saison
Die Ernte im Freiland ist vom Frühjahr bis zum späten Herbst möglich. Blumenkohl braucht guten Humusboden in sonniger Lage. 

Verwendung
Um Blumenkohl zuzubereiten, sollte man ihn 15 Minuten lang in kaltes Essigwasser mit dem Kopf nach unten legen, um Käfer und Insekten zu entfernen. Verwendet wird er gekocht, mit Käse gratiniert, in Aufläufen oder bissfest in Salaten. 

Wissenswertes
Der Blumenkohl behält seine geschätzte schneeweiße Farbe durch einen besonderen Trick: Die großen Hüllblätter werden über dem Kopf eingeknickt oder zusammengebunden. Auf Grund des Lichtmangels bildet sich kein Chlorophyll und somit bleibt der Blumenkohl weiß. 

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Brokkoli

Beschreibung
Der Brokkoli bildet, anders als der Blumenkohl, keine geschlossene Blume aus. Seine Köpfe bestehen aus deutlich differenzierten grün bis bläulich schimmernden Blütenknospen, die auf den fleischigen Stielen und zahlreichen Seitentrieben sitzen. 

Geschmack
Brokkoli schmeckt blumenkohlähnlich, jedoch kräftiger. 

Anbau und Saison
Brokkoli wird in ganz Europa, vor allem in Italien und Spanien, und in den USA kultiviert.

Verwendung
Er lässt sich gut dünsten oder dämpfen und man findet ihn oftmals in Aufläufen, Suppen und Eintöpfen wieder. Lagern sollte man Brokkoli nie länger als ein bis zwei Tage, da sonst wertvolle Vitamine verloren gehen. 

Wissenswertes
Dem Inhaltsstoff Sulforaphan konnte man nachweisen, dass er eine krebshemmende Wirkung hat.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Bundzwiebeln

Beschreibung
Bundzwiebeln haben schmale, röhrenförmige Blätter. Sie bilden keine richtige Zwiebel mehr aus, bei ihnen schätzt man die zarten, aromatischen Blätter. 

Geschmack
Das Wurzelgemüse schmeckt milder als Speisezwiebeln.  

Anbau und Saison
Die Bundzwiebeln lieben einen sonnigen Ort und einen Humusboden. Außerdem sollte der Boden wasserdurchlässig sein. Angeboten werden die Zwiebeln von März bis November. 

Verwendung
Die Verwendung der Bundzwiebeln ist sehr vielseitig. Sie werden frisch für Salate und Suppen  benutzt.  

Wissenswertes
Die Bundzwiebeln wirken krebsvorbeugend und fiebermildernd.

 

Quellen 

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München. 

Chicoreé

Beschreibung
Der Chicorée gehört zur Familie der Korbblütler. Er bildet eine Rübe, die 15 cm lang und drei bis fünf cm dick ist. 

Geschmack
Der Schößling des Chicorées hat einen herben und bitteren Geschmack. 

Anbau und Saison
Geerntet wird Chicorée von Hand und nach dem Waschen in lichtdichte Kartons gepackt. Er darf dem Licht nur kurzfristig ausgesetzt sein, da sich die äußeren Blätter sonst vergrünen.  

Verwendung
Geschnittener Chicorée liefert einen wohlschmeckenden Rohkostsalat. Er kann aber auch leicht angebraten oder gedünstet als Gemüse verwendet werden. In gemischten, süßen Salaten kommt der Chicorée besonders gut zur Geltung. Mit Schinken und Parmesan überbacken schmeckt er auch hervorragend. Im Kühlschrank hält er mehrere Tage frisch, jedoch muss man darauf achten, dass der Chicorée lichtgeschützt aufbewahrt wird.    

Wissenswertes
Chicorée ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Chinakohl

Beschreibung
Chinakohl hat je nach Sorte gelbe bis grüne Außenblätter mit breiten weißen Blattrippen. Die Innenblätter sind gelb bis goldgelb. Der Chinakohl wird in drei verschiedenen Varianten angeboten: oval, hochoval und lang.  

Geschmack
Chinakohl schmeckt angenehm zart, mild und leicht kohlartig. Außerdem ist er leicht verdaulich. 

Anbau und Saison
Meist kann Chinakohl nach zwei bis drei Monaten nach der Aussaat geerntet werden, wenn die Köpfe geschlossen sind. Chinakohl ist ganzjährig verfügbar, seine Haupterntezeit ist jedoch im Oktober und November.  

Verwendung
Chinakohl schmeckt besonders gut in süßen und pikanten Salaten. Außerdem eignet er sich hervorragend zum kurzen Braten im Wok oder zum Dünsten. Er ist jedoch ungeeignet für Gerichte mit langer Garzeit. In gut belüfteten Räumen kann der Chinakohl einige Zeit gelagert werden.   

Wissenswertes
Chinakohl enthält wertvolle Aminosäuren und ist reich an Eiweißen und Kohlenhydraten.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Eichblatt

Beschreibung
Der Salat hat weiche, dekorative Blätter und die Färbung variiert von dunkelgrün bis rotbraun. Die Blätter ähneln sehr dem Eichenlaub. 

Geschmack
Der Salat hat einen nussähnlichen und milden Geschmack. 

Anbau und Saison
Eichblattsalat wird vor allem im Freiland angebaut und in Deutschland von Mai bis Oktober geerntet. 

Verwendung
Er passt besonders gut zu Champignons, Räucherlachs und Croûtons. Außerdem lässt er sich hervorragend mit Knoblauch und Avocado kombinieren. Seine Haltbarkeit ist besonders kurz. Im Kühlschrank lässt er sich nur einen Tag lagern und sollte deshalb schnell verzehrt werden. 

Wissenswertes
Vermehrt wird auch Harlekin- oder Schnabelsalat angeboten, eine Variante des Eichblattsalates.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Eissalat

Beschreibung
Der Eissalat bildet dicht geschlossene, große Köpfe und wiegt bis zu dreimal so viel wie Kopfsalat. Die Blätter des Eissalates sind hart, fleischig, grobaderig und glänzend. Außerdem sind sie fest und knackig. Die Blattfarbe variiert von hell- bis dunkelgrün. 

Geschmack
Krachsalat, so lautet eine weitere Bezeichnung des Eissalates, hat einen frischen herzhaften Geschmack. Den Namen Eissalat verdankt er seinem saftigen, kühlen Geschmack.   

Anbau und Saison
Der Eissalat liebt mildes Klima, daher sind die Hauptanbaugebiete Spanien, Frankreich und Italien. Erhältlich ist er das ganze Jahr über. In den Monaten Juni bis September kann auch Deutschland Eissalat anbieten.  

Verwendung
Eissalat kann man zwar als warmes Gemüse zubereiten, er wird jedoch meist roh und in Salaten verzehrt. In Folie verpackt lässt sich der Eissalat im Kühlschrank bis zu zwei Wochen lagern. 

Wissenswertes
Eissalat beinhaltet eine Menge gesundheitsfördernder Effekte, wie zum Beispiel Sulfide und Flavonoide.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Endivie

Beschreibung
Die Endivie ist eine veredelte Zuchtform der Zichorie und ist mit dem Chicorée und Radicchio verwandt. Sie bildet keine geschlossenen Salatköpfe, sondern Rosetten, die aus dicken Blättern bestehen. Die Grundblätter sind schwach gezähnt und kahl. Die oberen Stängelblätter sind breit eiförmig.

Geschmack
Die Endivie hat einen herzhaft-würzigen, angenehm bitteren Geschmack. Der reizvoll herbe Geschmack unterscheidet sie von allen anderen Kopfsalaten und ist gerade deshalb so attraktiv für Salatmischungen jeder Art und gibt ihnen eine besondere Note. 

Anbau und Saison
Die Endivie stammt aus dem Mittelmeergebiet und wächst in humusreichen Böden in sonniger Lage. Sie ist ein typischer Spätsommersalat.

Verwendung
Für Salate werden die äußeren groben Blätter gewaschen, trocken geschleudert und danach in schmale Streifen geschnitten und mit gut gewürzten Marinaden oder Dressings angerichtet. Die Endivie eignet sich ausgezeichnet für die Zubereitung pikant-delikater Salate. Sie ist eine gute Grundlage für bunte Kombinationen mit Tomaten, Paprika, Gurken, Oliven und Thunfisch. Sie passt auch hervorragend zu Früchten wie Äpfel, Birnen, Orangen und Ananas auf Grund ihres herben Geschmacks. Außerdem kann die Endivie auch warm zubereitet werden, zum Beispiel wie Spinat oder Mangold.    

Wissenswertes
Wer den bitteren Geschmack nicht mag, kann ihn durch kurzes Wässern der Blätter in handwarmem Wasser mildern oder durch die Zugabe von etwas Zucker neutralisieren. Außerdem werden die etwas derben Blätter der Endivie durch Übergießen mit heißem ausgelassenen Speck zarter. 

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Feldsalat

Beschreibung
Der Feldsalat gehört zur Familie der Baldriangewächse und ist damit weder mit den Kopfsalaten noch mit den Zichorien verwandt. Der Salat besitzt maximal 20 rund vier cm lange Blätter unterschiedlicher Größe und Form, die eine Rosette bilden.

Geschmack
Der Feldsalat erinnert mit seinem herzhaft würzigen Geschmack an frische Nüsse und wird deshalb gerne auch mit Nüssen wie Walnüssen oder Sonnenblumenkernen serviert.

Anbau und Saison
Die ursprüngliche Heimat des Feldsalates ist Eurasien. Das anspruchslose, frostharte Kraut wächst in diesem Teil Nordeuropas wild verstreut an Weg- und Feldrändern und ist erst in neuerer Zeit eine Kulturpflanze geworden. Der Feldsalat kommt vorzugsweise aus dem heimischen Anbau. Er wird sowohl im Freiland wie auch im Gewächshaus kultiviert. Seine hauptsächliche Ernte- und Angebotszeit reicht von Oktober bis in den April hinein. Der Feldsalat ist ein typisches Wintergemüse und damit in der kalten Jahreszeit ein wichtiger Vitaminspender.    

Verwendung
Bei der Zubereitung des Feldsalates braucht man viel Geduld. Praktisch ist es, den Salat in ein Nudelsieb zu geben und dann zwei bis drei Mal in kaltem Wasser zu schwenken, da der Salat oftmals sehr sandig ist. Man sollte darauf achten, den Salat sorgfältig trocken zu schleudern, da er sonst beim Anmachen mit Salatsauce zusammenfällt. Geschmacklich passt er besonders gut zu frischen Pilzen, Zwiebeln, warmem Schafskäse, geröstetem Speck und zu Putenstreifen. Ganz nach Belieben kann man den Feldsalat mit verschiedenen Saucen zubereiten. Besonders schmackhaft ist der Feldsalat mit Weinkäse und Früchten. Feldsalat ist sehr empfindlich und sollte schnell verzehrt werden, bevor die zarten Blätter durch Transport und Druck geschädigt werden. Im Kühlschrank hält er aber einige Tage frisch. 

Wissenswertes
Die Wurzeln des Feldsalates und teilweise auch die Blätter enthalten Baldrianöl, das als nervenstärkendes Mittel pharmazeutisch genutzt wird. Außerdem ist der Feldsalat neben der Petersilie einer der bedeutendsten Eisenspender unter den Gemüsepflanzen.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Fenchel

Beschreibung
Die Pflanze kann bis zu zwei Meter hoch werden und zeichnet sich durch ihre schmalen Blätter und gelben Blüten aus. Die Blattscheiden entwickeln sich zur Knolle und ergeben später das Fenchelgemüse.

Geschmack
Der Geschmack ist aromatisch, leicht süßlich und erinnert ein wenig an Lackritz oder Anis.

Anbau und Saison
Fenchel benötigt einen warmen Standort mit mäßig trockenem und nährstoffreichem Boden. Hauptanbaugebiete sind Süditalien, Spanien, Griechenland und Nordafrika. Die Haupterntesaison ist von Oktober bis Mai.

Verwendung
Fenchel kann roh als Salat oder auch geschmort, gedünstet oder überbacken verwendet werden.

Wissenswertes
Fenchel wird auf Grund seiner heilsamen Wirkung sehr geschätzt. Er hilft bei Magenbeschwerden und Blähungen. Verantwortlich dafür sind ätherische Öle, die dem Fenchel das intensive Anisaroma geben.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Frisée

Beschreibung
Frisée ist eine Sorte der Endivie und wird auch krausblättrige Endivie genannt. Es ist ein Salat-Typ mit mehr oder weniger krausen, stark geschlitzten Blättern und besitzt ein gelbes Salatherz. Während der Wachstumsperiode werden die Blätter zusammengebunden, damit die inneren gelb und zart bleiben. 

Geschmack
Das im Milchsaft enthaltene Inulin verursacht den leicht bitteren, würzig herzhaften Geschmack vom Frisèesalat. Vor allem die Außenblätter schmecken auffallend bitter. 

Anbau und Saison
Noch vor einigen Jahren wurde der Frisèesalat kaum in Deutschland angepflanzt, denn den Bauern war diese Endiviensorte zu schwierig und zu kälteempfindlich. Die klassischen Anbaugebiete liegen in Südeuropa. Im Handel wird er von Juli bis Dezember angeboten.  

Verwendung
Für die Zubereitung werden die zarten, gelben Blattspitzen von den dickeren Rippen abgezupft. Durch seinen leicht bitteren Geschmack passt er perfekt zu Garnelen, Paprika, Fisch und Senfsaucen. Außerdem passt er gut zu pikant angemachtem Salat mit Croûtons und angebratenem Speck. Den Frisèesalat sollte man bestmöglich sofort verarbeiten. Im Klarsichtbeutel lässt er sich allerdings ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. 

Wissenswertes
Da der Friséesalat zur Endivie gehört, kann der bittere Geschmack auch durch Wässern der Blätter in handwarmem Wasser gemildert werden.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München. 

 

 

Gurken

Beschreibung
Die Gurke stammt aus der Familie der Kürbisgewächse. Nach Tomaten, Kohl und Zwiebeln nimmt die Gurke den vierten Rang in der Weltproduktion ein. Es werden zwei Arten der Gurke unterschieden: die Salatgurke und die Einlegegurke. Die Gurke ist grün, schlank und hat eine Länge von bis zu 40 cm. Das feste Fruchtfleisch hat eine hellgrüne Farbe, in der Mitte befinden sich weiße Kerne.

Geschmack
Die Gurke besteht zu 98% aus Wasser und ist vor allem im Sommer sehr beliebt. Sie schmeckt sehr erfrischend und hat äußerst wenige Kalorien.

Anbau und Saison
Gurken werden weltweit angebaut, doch das größte Erzeugerland ist China. Sie werden meist in Gewächshäusern gezogen, da man dort über gute Beleuchtung, Beschattung und Belüftung verfügt.

Verwendung
Gurken werden überwiegend roh oder eingelegt gegessen. Wenn man die Gurke im Kühlschrank aufbewahrt, ist sie bis zu einer Woche haltbar.

Wissenswertes
Das Öl aus den Samen der Gurke kann zum Kochen verwendet werden.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Karotten

Beschreibung
Die Karotte ist eine der wichtigsten Gemüseart und gehört zur Familie der Doldenblütler. Die Karotte bildet im ersten Jahr eine Blattrosette und eine Pfahlwurzel aus. Im Laufe des Wachstums verdickt sich diese und wird zum Speicherorgan. Im zweiten Jahr verlängert sich die Sprossachse und es entsteht ein verzweigter, beblätterter Spross. 

Geschmack
Verantwortung für den Geschmack trägt der Zuckergehalt, die ätherischen Öle und die Fruchtsäuren, bei denen die Apfelsäure vorherrschend ist.   

Anbau und Saison
Am besten wachsen Karotten in tiefgründigen, steinfreien Sandböden. Besonders gute Erträge kann man in kühleren Gebieten ernten. 

Verwendung
Man kann die Karotte sehr vielseitig verwenden. Sie kann roh, im Salat, gekocht und als Saft verzehrt werden. 

Wissenswertes
Karotten enthalten besonders viel Beta-Carotin. Dies ist die Vorstufe des Vitamin A, dem wichtigen Augenvitamin.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Kohlrabi

Beschreibung
Kohlrabi gehören zwar zu den Kohlgewächsen, wird aber auch zu den Stängelgemüsen gerechnet. Er entwickelt sich aus dem unteren Teil der oberirdischen Sprossachse. Die Knollen sind plattrund und können einen Durchmesser von bis zu 20 cm erreichen. Farblich variieren sie von weißlich bis grün und rötlich bis tiefviolett.   

Geschmack
Der Geschmack des Kohlrabis lässt sich auf den Gehalt an Zucker, Fruchtsäuren und Senfölglykosiden zurückführen. Bei den Fruchtsäuren sind die Äpfelsäuren und Zitronensäuren dominant.  

Anbau und Saison
Deutschland ist der weltweit größte Erzeuger und Verbraucher des Kohlrabis. Die Entwicklungszeit des Kohlrabis ist kurz und wird deshalb oft als Vor-, Zwischen- oder Nachfrucht angebaut. Zwischen Mai und November wird der Markt mit Frischware versorgt.    

Verwendung
Kohlrabi kann als Gemüse und als Salat zubereitet werden. Man kann ihn aber auch zum Überbacken, für Füllungen und für Suppen verwenden.  

Wissenswertes
Die Herkunft des Kohlrabis und der Zeitpunkt der Entstehung ist unklar. Es wird aber vermutet, dass der Kohlrabi zuerst im Mittelmeerraum und in Mittelasien gesichtet wurde.

 

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Kopfsalat

Beschreibung
Die Form des Kopfsalates ist etwas abgeflacht und die äußeren Blätter sind nach außen gebogen. Die Blätter sind breit und runzlig. 

Geschmack
Seinen erfrischenden Geschmack verdankt der Kopfsalat dem Zitronen- und Apfelsäuregehalt. 

Anbau und Saison
Zu den Hauptanbauländern in Europa zählen Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland. Kopfsalat wird im Freiland wie auch in Gewächshäusern angebaut. Der Salat benötigt einen warmen und sonnigen Standort und regelmäßige Wasserzufuhr. 

Verwendung
Er wird meist roh verzerrt und selten als Gemüse gekocht oder gedünstet. Der Kopfsalat lässt sich im Kühlschrank acht bis 12 Tage lagern. 

Wissenswertes
Der Kopfsalat ist der beliebteste Salat in Deutschland.

 

Quellen 

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Lauch

Beschreibung
Merkmale des Lauchs sind zum einen ein kräftiger, schneeweißer Schaft und zum anderen frisches, festes, dunkelgrünes Laub.    

Geschmack
Der typische Lauchgeschmack kommt auf Grund der ätherischen Öle. 

Anbau und Saison
Lauch wird hauptsächlich im Mittelmeerraum und in Europa angebaut. 

Verwendung
Lauch kann sehr abwechslungsreich verwendet werden. Er schmeckt roh geschnitten auf dem Butterbrot, umhüllt von Sahnesoße, in einer feinen Cremesuppe, eingerollt in Schinken oder als leichter Salat.  

Wissenswertes
Wer Lauch reichlich und regelmäßig isst, hilft seinen Körper zu entwässern und zu entschlacken. Das hält auch die Taille schlank.

 

Quellen 

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Lollo Rosso

Beschreibung
Die Blätter des Lollo Rosso sind leicht gekraust und an den Rändern dunkelrot bis violett. 

Geschmack
Lollo Rosso schmeckt angenehm kräftig-nussig und hat eine ganz leicht bittere Note. 

Anbau und Saison
Die aus Italien stammende Sorte kann von Mai bis Oktober mehrfach geerntet werden. Importe aus Frankreich, Italien und den Niederlanden versorgen Deutschland in den Wintermonaten.  

Verwendung
In der Regel wird der Salat roh verzerrt. Mischsalate werden durch seine rote Färbung besonders aufgepeppt. Sie machen sich auch bestens auf einem Salatbuffet als Dekoration. Lollo Rosso ist wegen seiner dauerhaften Frische sehr beliebt und kann einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. 

Wissenswertes
Der Lollo Rosso enthält wertvolle Mineralien und Vitamine.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Mais

Beschreibung
Mais gehört zur Familie der Süßgräser. Es ist eine formenreiche, sommergrüne, kräftig gebaute Pflanze. Der Mais kann Wuchshöhen von bis zu drei Metern erreichen. Die Früchte sitzen in Reihen an Kolben. Maiskörner können unterschiedlich gefärbt sein, haben aber meist die bekannte gelbe Farbe.

Geschmack
Gekochter Mais direkt vom Kolben schmeckt sehr saftig und hat einen leicht süßlichen Geschmack.

Anbau und Saison
Weltweit werden mehr als 700 Mio. Tonnen Mais geerntet. Die größten Anbauländer sind hierbei die USA und China. Mais ist ein typisches Sommergetreide und die Ernte erfolgt im Oktober.

Verwendung
Mais kann man Salaten zumischen oder man kann ihn auch direkt vom Kolben essen, wenn er vorher gekocht wurde. Mais benutzt man allerdings auch als Viehfuttermittel.

Wissenswertes
Heutzutage wird Mais sogar als Energielieferant in Biogasanlagen verwendet.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Mangold

Beschreibung
Es gibt zahlreiche Sorten des Mangolds mit gelben und hell- bis dunkelgrünen Blättern. Die Blätter sind runzelig oder glatt. In Deutschland gibt es zwei Hauptsorten. Zum einen den Blatt- oder Schnittmangold mit zarten kleineren Blättern und zum anderen den Stiel- oder Rippenmangold mit einem fleischigen Stiel und größeren Blättern.

Geschmack
Je nach Sorte variiert der Geschmack von mild bis würzig.

Anbau und Saison
Mangold gedeiht am besten in einem humus- und nährstoffreichen Boden. Die Lage sollte sonnig bis halbschattig und gut geschützt sein. Die beste Saison für Mangold ist Frühjahr bis Herbst.

Verwendung
Die frischen Blätter sind im Gemüsefach des Kühlschranks zwei bis drei Tage lang haltbar. Mangold schmeckt am besten gedünstet, gebraten oder gebacken. Besonders lecker sind die Blätter zusammen mit Schafskäse, Fisch, Lamm oder Pasta. Mangold enthält viel Vitamin C und wertvolle Mineralien.

Wissenswertes
Der deutsche Name „Mangold“ leitet sich wahrscheinlich vom altdeutschen Wort managolt oder managwalt ab und bedeutet Vielherrscher. Damit spielt der Name auf die Vielseitigkeit der Pflanze an. Mangold ist in der Heilkunde weit verbreitet. Die Blätter regen Leber und Galle an und unterstützen das Entschlacken.  

 

Quellen

  1. www.rohkostwiki.de 
  2. www.kuechengoetter.de 
  3. www.gartenratgeber.net

Paprika

Beschreibung
Paprika erreichen Faustgröße und bis zu 250 g Gewicht. Sie sind flachrund, kugelig, walzen- bis kegelförmig, stumpf oder spitz zulaufend. Die Farbe variiert von grün und rot über gelb, orange und weiß bis zu violett und sogar schwarz. Die Farbe ist allerdings kein Sortenmerkmal, sondern kennzeichnet den Reifegrad.

Geschmack
Rote und gelbe Paprika sind süßer im Geschmack, während grüne Paprika bitterer und kräftiger im Geschmack sind.

Anbau und Saison
Paprika stellt hohe Ansprüche an Licht und Wärme und wird im Freiland nur in Ländern mit heißem und sonnigem Klima angebaut. Dazu gehören Italien, Spanien, Südfrankreich sowie afrikanische, asiatische und südamerikanische Länder. In Mitteleuropa erfolgt der Anbau fast ausschließlich unter Glas. Paprika hat das ganze Jahr über Saison in Deutschland.

Verwendung
Paprika kann man roh in Salaten, gefüllt, gedünstet oder gebraten verwenden. Im Kühlschrank kann man sie bis zu einer Woche lang lagern.

Wissenswertes
Die roten Flavonoid-Farbstoffe bekämpfen wirkungsvoll Viren und Bakterien und sie schützen den Körper vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Radicchio

Beschreibung
Wie bei der Endivie auch, handelt es sich beim Radicchio um eine Form der Zichorie. Meist wird der Radicchio mit einem kurzen Wurzelstummel geerntet, damit die Blätter oder Köpfe besser zusammenhalten. Je nach Sorte bildet er kleine Köpfe oder auch offene Blattrosetten. Der Radicchio hat rötlich-grüne, länglich bis runde Außenblätter, leuchtend weiße Blattrippen und ein kompaktes Herz. 

Geschmack
Radicchio ist knackig fest und besitzt einen kräftigen, nussartigen Geschmack. Er enthält den Bitterstoff Intybin, der dem Gemüse den leicht bitteren Geschmack verleiht. Da sich die Bitterstoffe infolge des Frostes abbauen, sind Wintersorten etwas milder im Geschmack. Im Sommer ist die bittere Note dagegen auf Grund einer ungleichmäßigeren Wasserversorgung stärker ausgeprägt. 

Anbau und Saison
Der Radicchio wird in Europa vor allem in Italien und dort in der Provinz Venetien angebaut. Auf dem deutschen Markt ist der italienische Radicchio fast ganzjährig vorzufinden. Zunehmend wird er nun auch in Deutschland angebaut. Hauptangebotszeit sind bei uns hierbei die Monate von Oktober bis Mai. 

Verwendung
Für die Zubereitung werden die Blätter entweder in Stücke gezupft oder in feine Streifen geschnitten. Radicchio harmonisiert gut mit Zwiebeln, Knoblauch und Thymian. Außerdem schmeckt das Gemüse in der Kombination mit Joghurtdressing. Da er einen leicht bitteren Geschmack hat, sollte er in Kombination mit anderen Salaten angerichtet werden. In Italien wird er auch als Risotto zubereitet. Frischer Radicchio kann im Kühlschrank bis zu vier Wochen gelagert werden.   

Wissenswertes
Radicchio ist gut für die Gesundheit. Das Gemüse entwässert und entschlackt, kurbelt die Verdauung an, unterstützt das Immunsystem, schützt die Zellen vor freien Radikalen und beugt damit Krebs vor.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Radieschen

Beschreibung
Woher genau das Radieschen stammt, ist nicht genau erwiesen. Wilde Formen wurden in China wie auch in Vorderasien gefunden. Das Radieschen ist in aller Regel rund, kann aber auch langoval, zylindrisch oder rübenähnlich aussehen. 

Geschmack
Der typisch würzig-scharfe Geschmack des Radieschens wird durch ein Senföl verursacht.  

Anbau und Saison
Radieschen werden weltweit angebaut, sowohl unter Glas als auch im Freiland. Auf Grund der geringen Ansprüche an Klima und Boden können Radieschen rund ums Jahr angeboten werden. 

Verwendung
Die Radieschen können roh gegessen werden und Salaten beigemischt werden. Lagern kann man die Radieschen mehrere Tage im Kühlschrank.   

Wissenswertes
Neben den bekannten roten Radieschen, gibt es auch weiße oder rosafarbene, violette sowie weißrote Sorten. Der scharfe Geschmack kann durch Salz abgemildert werden.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Rettich

Beschreibung
Der Rettich gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Die Rübe bildet sich aus dem Teil des Hauptrosses und einem Teil der Wurzel. Je nach Sorte kann sie rund, zapfen-, spindel- oder walzförmig, zylindrisch oder oval sein. Die Länge variiert, ist aber meist 10 bis 30 cm lang. Die Farbe der Schale reicht von weiß über rosa, rot, braun und violett.   

Geschmack
Das weiße Fruchtfleisch ist reich an Senföl und dadurch je nach Sorte unterschiedlich scharf. 

Anbau und Saison
Hauptanbaugebiete sind Ostasien, China, Japan und Korea. Geerntet wird der Rettich von Frühling bis Herbst.   

Verwendung
Rettich kann man roh essen und Salaten beimischen. Besondern gut schmeckt er zu Bier und Brezeln. 

Wissenswertes
Rettich stärkt die Gesundheit. Der Stoffwechsel wird angeregt, die Verdauung kommt in Schwung und bei Husten wirkt er schleim- und krampflösend.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Rosenkohl

Beschreibung
Der Rosenkohl gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Die Blattröschen bilden sich an einem hochwüchsigen Stängel. Diese Röschen haben eine grün-weiße Färbung, einen Durchmesser von 10 bis 50mm und man findet sie im Markt wieder. 

Geschmack
Das Kreuzblütengewächs hat einen leicht bitteren und pikanten Geschmack. 

Anbau und Saison
Rosenkohl wird vor allem in europäischen Küstengebieten, in Großbritannien, Frankreich und in den Niederlanden angebaut. Die Ernte dauert von Ende August bis in den Dezember hinein. 

Verwendung
Rosenkohl passt gut zu gebratenem Fleisch, zu Steaks und zu Geflügel. Er kann genauso in einer Suppe verwendet werden oder für Salate benutzt werden. Im Kühlfach kann der Rosenkohl zwei bis drei Tage gelagert werden. 

Wissenswertes
Die Frische des Rosenkohls erkennt man an kleinen, hellgrünen, festen Röschen ohne gelbe Flecken. Außerdem sollten die Röschen fest geschlossene Blätter haben.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Rotkraut

Beschreibung
Beim Rotkraut handelt es sich nicht um eine eigenständige Kohlsorte, sondern lediglich um eine andere Form, denn das Rotkraut hat sehr viel mit dem Weißkraut gemeinsam. Hauptunterscheidungsmerkmal zum Weißkraut sind die etwas kleineren und sehr festen Köpfe. Rotkraut kann von flach- über hoch-rund bis zu ballon- und eiförmig variieren. 

Geschmack
Rotkraut hat einen leicht süßlichen Geschmack. 

Anbau und Saison
Wie das Weißkraut auch, benötigt das Rotkraut maritimes Klima mit hohen Niederschlägen und einen sonnigen Standort. Rotkraut ist fast immer frisch im Angebot erhältlich. Es gibt Frühkohl von Mai bis Juni, mittelfrühen Kohl von Juli bis Oktober und von November bis Dezember kann man die späten Sorten kaufen.  

Verwendung
Rotkraut wird roh als Salat oder gekocht zubereitet. Oftmals werden Äpfel dazugegeben. Typische Gewürze, die zum Rotkraut passen, sind Gewürznelken, Muskat und Lorbeerblätter. Im Kühlschrank kann das Gemüse bis zu 14 Tage gelagert werden oder wie das Weißkraut auch, in kühlen, luftigen Kellern.  

Wissenswertes
Rotkraut ist reich an Eisen, Mineralstoffen, Zucker und Senfölen. Die violette Färbung wird durch die Anthocyane erzeugt und stärkt das Immunsystem. Außerdem wirkt es entzündungshemmend.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Rucola

Beschreibung
Erkennen kann man Rucola an den stark gezähnten, radieschenähnlichen Blättern und roten oder weißen Blüten. Die Salatpflanze gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. 

Geschmack
Rucola hat einen hohen Gehalt an Senfölen, die bestimmend sind für den intensiven, bitter-scharfen Geschmack, der dem von Rettich und Kresse ähnelt. 

Anbau und Saison
Rucola wird im Mittelmeerraum, in Vorder- und Mittelasien, dem nördlichen und zentralen Indien und in Brasilien angebaut. Im Freiland kann Rucola von April bis September ausgesät werden. Rucola sollte man vor der Blüte ernten, da die Blätter danach noch bitterer schmecken.  

Verwendung
Ideal ist frischer Rucola als Salat, pur mit Balsamico und frisch gehobeltem Parmesan wie auch in Mischsalaten. Rucola wird auch als Würzmittel verwendet, zum Beispiel in Nudelgerichten, Risotto, Suppen, Pesto und auf Pizzen. Im Kühlschrank kann der Rucola einige Tage lang aufbewahrt werden.  

Wissenswertes
Die Pflanze wird nicht nur als Salat angebaut, sondern auch zur Gewinnung von Öl aus den Samen genutzt. Daher stammt auch ihr alternativer Name „Ölrauke“. 

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Sellerie

Beschreibung
Beim Sellerie werden drei Arten unterschieden: Stauden-, Knollen- und Schnittsellerie. Die Stängel sind aufrecht und stark verzweigt. Die Blätter sind glänzend, dunkelgrün und einfach gefiedert. Der Sellerie ist rautenförmig bis keilförmig.

Geschmack
Sellerie schmeckt aromatisch, scharf-süßlich und der Samen etwas bitter.

Anbau und Saison
Der Sellerie wird vom Mittelmeer bis Skandinavien angepflanzt. Die Hauptproduzenten sind Frankreich, Deutschland, Belgien und die Niederlande. Er hat das ganze Jahr über Saison.

Verwendung
Die Blätter werden als Gewürz zu Suppen, Eintöpfen und Salaten verwendet. Sellerie kommt aber auch im Tomatensaft vor. Die Stängel eignen sich bestens als Fingerfood und zum Dippen. Sellerie sollte feucht und kühl gelagert werden, damit er nicht welkt.

Wissenswertes
Sellerie wirkt durch die ätherischen Öle appetit- und stoffwechselanregend.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Spinat

Beschreibung
Spinat hat typische, lanzett- bis pfeilspitzenförmige, kräftig grüne Blätter. Die Frucht hat eine stachelige Hülle mit der sie im Tierfell hängenbleibt und so verbreitet wird. Spinat wird unterschieden in Frühlings-, Sommer- und Winterspinat.

Geschmack
Spinat hat einen leicht metallisch-bitteren Geschmack. Um diesen Geschmack zu mildern, muss der Spinat vor der Zubereitung blanchiert werden.

Anbau und Saison
Angebaut wird Spinat weltweit, die Tropen jedoch ausgeschlossen. Spinat wird nicht nach Sorten gehandelt, sondern nach dem Aussaattermin.

Verwendung
Frühlings- und Sommerspinat kann auch roh gegessen werden, da die Blätter deutlich feiner und zarter sind als beim Winterspinat. In der deutschen Küche wird der Spinat püriert zu Eiern und Kartoffeln serviert.

Wissenswertes
Spinat ist reich an Eisen und Vitaminen und ersetzt die halbe Apotheke, so der Volksmund.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Staudensellerie

Beschreibung
Die bis zu 70 cm hohe Pflanze bildet Blätter mit bis zu 4 cm breiten, gerippten, hohlen oder vollen Blattstielen aus. Staudensellerie ist je nach Sorte weißlich, gelblich oder grünlich.

Geschmack
Staudensellerie schmeckt mild-nussig.

Anbau und Saison
Der Staudensellerie hat das ganze Jahr über Saison und wird vom Mittelmeer bis Skandinavien angepflanzt. Frankreich, Deutschland, Belgien und die Niederlande sind die Hauptproduzenten.

Verwendung
Staudensellerie verträgt ein mild-würziges Dressing und lässt sich gut zu Käse und Früchten kombinieren. Vorzugsweise wird Staudensellerie roh gegessen oder als Dipp mit Saucen verwendet.

Wissenswertes
Der hohe Kaliumgehalt wirkt harntreibend und ist vorbeugend gegen Rheuma zu empfehlen.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Tomaten

Beschreibung
Die Tomate gehört wie die Aubergine auch zur Familie der Nachtschattengewächse. Beim Gemüseverbrauch in Deutschland steht sie an erster Stelle. Es gibt unzählige Sorten, die sich in Form, Größe und Gewicht unterscheiden.

Geschmack
Den Geschmack bestimmt vor allem das Verhältnis von Zucker und Fruchtsäuren. Während der Reife nimmt der Zuckergehalt zu, während die Gesamtsäure abnimmt.

Anbau und Saison
Die weltweit größten Tomatenerzeuger sind die USA, Russland, China und Ägypten. Tomaten brauchen einen sonnigen Standort und einen nährstoffreichen Humusboden.

Verwendung
Tomaten können roh gegessen werden, Salaten zugemischt werden und für Aufläufe benutzt werden. Außerdem kann man mit Tomaten leckere Suppen kochen. Die Verwendungsmöglichkeiten sind demnach sehr vielseitig.

Wissenswertes
In Tomaten stecken viele B-Vitamine, Provitamin A, Vitamin C sowie Zink. Damit wird Müdigkeit vertrieben, die Stimmung gehoben und die Tomaten wirken schlaffördernd und zellverjüngend.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Weißkraut

Beschreibung
Das Weißkraut ist eine Variante des Kopfkohls und gehört zur Familie der Kreuzblütler. Der runde, abgeplattete, hochrunde oder zugespitzte Kopf des Weißkrauts ist botanisch gesehen der gestauchte Spross der Pflanze. Er wird von einer Wachsschicht überzogenen, mit glatten und glänzenden Blättern gebildet und ist von weißlich grüner bis grüner Farbe. 

Geschmack
Das Weißkraut ist sehr knackig, erfrischend und schmeckt krautig. 

Anbau und Saison
Das Weißkraut ist ein Gemüse, das vor allem im Herbst und Winter Saison hat. Für den optimalen Wuchs und Ertrag benötigt Weißkraut maritimes Klima mit hohen Niederschlägen sowie einen sonnigen Standort. 

Verwendung
Aus dem Weißkraut können deftige Eintöpfe, Kohlrouladen oder Salate hergestellt werden. Für die Lagerung empfiehlt sich ein dunkler, kühler und luftiger Kühlerraum.  

Wissenswertes
Frischer Weißkrautsaft wird in der Volksheilkunde bei Magendarmgeschwüren eingesetzt.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Wirsing

Beschreibung
Nach Weiß- und Rotkohl ist Wirsing die drittwichtigste Kopfkohlart. Die mehr oder minder stark gekrausten Blätter bilden lockere, runde, ovale oder spitz zulaufende Köpfe.   

Geschmack
Je nach Sorte ist der Geschmack beim Wirsing etwas milder oder ausgeprägter. 

Anbau und Saison
Der Wirsing wird in Früh-, Sommer-, Herbst- und Winterwirsing unterteilt. Demnach werden die verschiedenen Sorten für frühen, mittleren und späten Anbau eingeteilt. 

Verwendung
Da die Blätter des Wirsings zarter sind als die der anderen Kohlsorten, kann er vielseitig eingesetzt werden. Die inneren, helleren Blätter sind schnell gar und können als Beilage verwendet werden. Außerdem ist Wirsing in Eintöpfen wiederzufinden und man kann die großen Blätter für Kohlrouladen benutzen. Im Kühlschrank kann der Wirsing bis zu 14 Tage gelagert werden.   

Wissenswertes
Roher Wirsing deckt mit 100 g den Tagesbedarf an Vitamin C ab.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München. 

Zucchini

Beschreibung
Die Zucchini gehören zur Pflanzengattung der Kürbisse. Es gibt Zucchini mit gelben, cremegrünen und dunkelgrünen Früchten. Zucchini kann man in länglicher oder runder Form erwerben. Meist haben sie eine Länge von 10 bis 20 cm.

Geschmack
Roh gegessen, sind sie im Geschmack leicht nussartig und ansonsten wenig ausgeprägt.

Anbau und Saison
Zucchini sind anspruchslose Pflanzen und wachsen in mitteleuropäischen Breiten. Die bevorzugte Erntezeit ist von Juni bis Oktober. Angeboten werden sie ganzjährig.

Verwendung
Zucchini können roh, gekocht und gebraten gegessen werden. Sie enthalten viel Wasser, sind kalorienarm, vitamreich und leicht verdaulich. Im Kühlschrank können Zucchini bis zu drei Wochen gelagert werden.

Wissenswertes
Die Besonderheit an der Zucchini ist, dass sie meist schon unreif geerntet wird.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.

Zwiebeln

Beschreibung
Zwiebeln sind nach Tomaten das zweitwichtigste Gemüse in Deutschland. Durch die schwefelhaltigen ätherischen Öle bringt uns die Zwiebel zum Weinen. Der Durchmesser beträgt ca. 10 cm und in der Form sind sie sehr unterschiedlich: mal rund, mal platt, mal hochoval. Ihre Farbe variiert von gelb oder braun über rot bis zu weiß.

Geschmack
Je nach Farbe und Größe unterscheidet sich auch der Geschmack der Zwiebeln. Die roten Zwiebeln sind etwas milder, während die weißen Zwiebeln deutlich schärfer sind.

Anbau und Saison
Die Zwiebel wird hauptsächlich in den wärmeren Subtropen und der gemäßigten Klimazone angebaut. Die größten Erzeugerländer sind China, Russland, Indien und die USA.

Verwendung
Zwiebeln sollten immer erst kurz vor dem Verzehr geschält und geschnitten werden. Wenn sie zu lange an der Luft stehen, verlieren sie an Geschmack und Wirkstoffen. Rote Zwiebeln sind auf Grund ihrer geringeren Schärfe beliebt für Salate und Rohkost. Die weißen Zwiebeln wiederum eigen sich gut zum Schmoren und Füllen.

Wissenswertes
Auf Grund ihrer keimhemmenden Wirkung ist die Zwiebel sehr gesund.

 

Quellen

  1. www.wikipedia.de
  2. www.familie-im-web.de
  3. www.netzwissen.com
  4. www.kochatelier.de
  5. Teubner. Obst und Gemüse. 2002. München.